Ein Engel im Himmel

Als der Herr im Bierzelt saß
und dabei ’ne Bulette aß,
kam ein Engelchen herein
und fing fast an zu wein‘.

Er sagte: Stell dir vor, Oh Herr,
die Menschen da drunten sind herzlos und leer.
Sie glauben, sie könnten alleine sein
und haben verloren ihren göttlichen Schein.

Der Herr der sprach:
ja die Menschen sind dämlich,
sie kämpfen, dabei haben sie’s nämlich.

Spätestens wenn der große Arsch kommt über Erden,
werden Sie vielleicht etwas schlauer werden.
Und haben sie’s dann immer noch nicht gerafft,
dann werden sie in meiner Pfeife verpafft.

Oh Herr, ist es nicht schade,
um deiner Herde voller Schafe?

Ich weiß, ich brauch ’ne andere Harfe,
damit Menschen wachsen und nicht nur Schafe.

Mir kommt ’ne andere Rasse her,
denn die, die ist, ist doch tot und leer.

Habe genug gewartet,
dass die Schafe erwachen.

Lass sie nur schlafen,
jetzt soll es richtig krachen.

Was passiert mit denen, Oh Herr,
die bereits schon aufgewacht?

Ja, für die habe ich mir auch was ausgedacht.
Sie werden in einer Nacht,
auf die Zahl 8 gebracht.
Das zeichen der Unendlichkeit,
des Wissens und der Bewußtheit.
Im Hotel der 7. Dimension,
dass wußte der Bayer im Himmel schon.

Oh Herr, nun sprich,
wer sind die Menschen eigentlich?

Sie sind alle freundlich im Gesicht,
aber was hintenherum passiert, dass wissen sie nicht.
Aber das haben sie aus sich gemacht,
denn SO war das eigentlich nicht gedacht.

Sie sind verschlossen in ihren Gefühlen
und tun dennoch in anderen rumwühlen.
Oder sie behalten sie für sich
und geben sie rücksichtslos ab; die haben doch ’n Stich.

Sie haben immer noch keine Ahnung vom Leben,
feiern, wie es die Pläne vorgeben.
WER sie eigentlich sind, haben sie vergessen,
sie lassen sich an ihrem Kapitale messen.

Ab und zu schick‘ ich dann einen auf die Erde,
der sie zähmen soll, die wilde Herde.
Doch in den meisten Fällen muss er an sein Leben glauben,
lieber glauben sie an solche, die sie um ihre Kraft berauben.

Sie wollen einfach nicht Menschen werden,
die einzige Möglichkeit des Friedens auf Erden.
Helfen lassen sie sich nicht, lass‘ sie ruhig sitzen,
doch ich muss dabei ganz schön schwitzen.

Oh Herr, was können wir nur unternehmen?

Wir müssen Ihnen beides geben.
Sie müssen das GUTE UND DAS BÖSE leben.
Sie müssen beides miteinander vereinen,
dann werden sie die Welt NICHT MEHR verneinen.

Und dann kann auch die Erde gesunden
und sie sind wieder mit ihr verbunden!
Wenn der Mensch nicht seinen Arsch bewegt,
wird die Erde nicht neu belebt.

Wenn keiner mehr an sich glaubt,
wird ihnen schließlich ALLES geraubt.

Oh Herr, sprich,
warum weinst du nur so bitterlich?

Ich gebe ihnen NUR noch EINE Chance,
zu begreifen, dass sie MÜSSEN in die Balance.
Ich find‘ es nur schade für die Leute,
die es jetzt schon wissen, heute.

Sie brauchen die dreifache Kraft,
um zu kommen an deren göttlichen Saft.

ERST WENN SIE ERKENNEN,
werden sie MICH beim Namen nennen.
Vorher werden sie nur im Kreise rennen.

Sie werden wissen, dass nicht nur Materie allein
oder das neurotische Sein
ihr Glück bedeutet.
Dann wird KEIN Leben vergeudet,
dann sind sie beglückt,
vom Leben verzückt.

 

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