Auf den Zweigen
- At Oktober 14, 2023
- By herberth
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Vögel zwitschern auf den Zweigen.
Sie besingen jeden Tag.
Und ich möchte nicht verschweigen,
dass ich Vogellieder mag.
Schon in aller Herrgottsfrühe,
hält ihr Schnabel nicht mehr still.
Und sie geben sich echt Mühe.
Jeder Vogel, wie er will.
Nur die frischgeschlüpften Jungen.
Träumen süß in ihrem Nest.
Ihnen wird ein Lied gesungen
auch nach dem Geburtstagsfest.
Ein Gezwitscher aller Orten,
mal piano, später laut.
Unterschiedlich sind die Sorten.
Jeder prahlt mit seiner Braut.
Gegen Abend wird es leiser.
Und es dämmert die Natur.
Manche denken, sie sind heiser.
Falsch gedacht, sie ruhen nur.
Roman Herberth
Gestern
- At Oktober 14, 2023
- By herberth
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Gestern habe ich erfahren
und ich hoffe, nicht zu spät.
Denn es gilt seit vielen Jahren,
du hast mir den Kopf verdreht.
Deshalb bin ich zu beneiden.
Meine gute Laune swingt.
Gerne will ich sie begleiten,
weil es ohrwurmmäßig klingt.
Sehnsucht ist ein Regenbogen.
Farben: unverwechselbar.
Ich empfinde ungelogen
meine Träume wurden wahr.
Vielen Dank, du Kopfverdreher.
Denn du hattest keine Wahl.
Dadurch kommen wir uns näher.
Gib Bescheid beim nächsten Mal.
Roman Herberth
An deiner Seite
- At Oktober 14, 2023
- By herberth
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Du weißt, ich bin an deiner Seite,
wenn sich das Schicksal schlecht benimmt.
Und gehen deine Träume pleite,
ich achte, dass die Richtung stimmt.
Ich helfe dir bei Schwierigkeiten.
Und lotse dich aus deinem Sumpf.
Tagtäglich will ich dich begleiten.
Denn Herz, das ist bekanntlich Trumpf.
Belästigt dich ein Katzenjammer,
verstellt die Trübsal deine Sicht,
und brummt im Kopf ein Presslufthammer,
vertreibe ich den Bösewicht.
Auf mich, da kannst du immer zählen.
Ob morgens oder in der Nacht.
Für dich will ich Kartoffeln schälen,
das hast du nicht von mir gedacht.
Und kommt dir manches ungelegen.
sei nicht betrübt, denn ich bin da.
Du hast doch sicher nichts dagegen.
Erzähle mir, was dir geschah.
Roman Herberth
Ausgehebelt
- At Oktober 14, 2023
- By herberth
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Ausgehebelt wird die Stille
auf den Wiesen und im Wald.
Keiner braucht die Lesebrille.
Die Natur lässt keinen kalt.
Vieles könnte man berichten,
denn der Himmel färbt sich blau.
Darauf will ich nicht verzichten
nachrichtet die Tagesschau.
Emsig sind die Blumenkinder.
Büsche, Hecken werden grün.
Längst vergessen ist der Winter
und die Löwenzähne blüh’n.
Keine Angst, die beißen weder
Männer, Frauen noch ein Kind.
Wie du weißt begreift das jeder,
weil wir nicht von gestern sind.
Bäume zeigen kahle Äste.
Das geht irgendwann vorbei.
Spätestens im Mai.
Roman Herberth
Tausendschönchen
- At Oktober 14, 2023
- By herberth
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Die Tausendschönchen auf den Wiesen,
die will ich jeden Tag begrüßen.
Sie strecken sich ins Sonnenlicht
und farbenfroh ist ihr Gesicht.
Macht sich der Krokus auf die Socken,
kommt ihre Zeit um zu frohlocken.
Sie zeigen sich und das gefällt,
als neuer Mittelpunkt der Welt.
Man lobt sie in den höchsten Tönen,
weil sie die Umwelt nur verschönen.
Die Blütenblätter sind gezählt,
und manches Schönchen: auserwählt.
Dann zupfen Kinder an den Blüten.
Man kann es ihnen nicht verbieten.
„Ich liebe dich, vielleicht auch nicht!“
Und keiner, der dem widerspricht.
Allein die Zukunft wird es weisen.
Von Schönchen wird uns Glück verheißen.
Man schaut auf den Bebauungsplan.
Die Wiese gelbt mit Löwenzahn.
Roman Herberth