Seelenstarre

Die Nadel im Heuhaufen.
Ein Fisch in Netzen
Aus den Netzen werden sie mich Verkaufen
Und dann in Bestandteile Fetzen!
Nehmet mich!
Verschlinget mich!
Ich war schon in den Gittern verloren!

Die Wolken ziehen über das öde Land
Sie schwinden und kehren nie zurück
ich schaue ihnen in der Zeit nach
In der zeit in der ich gelöst bin
von dem was mir ewig bangt

Ich streuner durch die Gassen
Weil sie mich im Stich ließen
Drum werde ich euch hassen!
So werd ich euer Blut vergießen!
Gleich wie das meins!

Nun ist es aus!
Der Schöpfung entsag ich mich!
Nun schrei ich es herraus!
Ich kann nicht ohne dich!!

Oh du Einsamkeit was bringst du nur
Verzweiflung Hass und miese Plagen
Die Gesetzen der natur
Wollten mich wohl nie befragen!

Sonne

Die Eiszeit beginnt
die Sonne entrinnt
Das Blatt wird gefriern
Die Schönheit verliern!

Kauer dich ein
sonst wirst du nie sein
Schütze dein, schütze das
Schütze das Blättelein!

Steig in die Höhle die dunkel weit weilt
Lege dein Feuer wart‘ auf die Sonne
In der Not..habt euch..ihr habt euch geteilt
Zerstöhrt ist nun die…unsterbliche Wonne!

Erst wird es kalt
dann folgt ein Schrei
der Sturm macht kein‘ Halt
Er schont nichts….
keinerlei!

Drum wart‘ auf die Sonne
und wart’….auf was ward geschaffen
ja…wart‘,…wart‘ auf die Wonne
drum wart‘ auf die Sonne
los wirst du’s wohl raffen?!

Verdunkelt der Mond
verdunkelt die Sonne
doch dort schreit ein Strahl
ja…
ja dort lag des Glückes Ronne!

Im Schatten sie steht
Ein Strahl an ihr vorbei geht
durch den Tunnel blickst du sie an
staunest…rennst..erwartungsvoll
umarmst sie dann!

Sie schnekt dir Kuss du schenkst ihr Tränen
den Traume vom Licht den Traume von ihr
vermisst hast du…liebesgefüllten Raum!
ja..nun bist nicht mehr du..nun
nun du musst nicht töten…
vor Frust jedes Tier!

Herz-Es schreit Einsamkeit

Mein Herz sehnt sich nach Einsamkeit
nicht Zweisamkeit nach Eigenheit
und mein Körper ein Leid wünscht-vollgeflutet
welch ihm zugefügt in Dunkelheit
und meine Seele sträubt sich gegen Gott
gegen alles was Blut versüßt.

mein Herz bring mir Wissens Brut
mein Blut es schmeckt eisenkalt
muss lang‘ klagen des Wonnes seins
auf dass ich mich keiner Freud besinne
Und Glanzes Wucher entrinne!

Lichterquellen Sohnes Brannt
mein Herz erfreut mein Wohl entsannt
gab es jemals schlimmre Schand?
soll ich mich berauben meines Lebens
es mir im Schwertertanz nun nehmen?

Mein Herz schreit Einsamkeit
in meinem Blut schweigend
in meinem Adern blühend..Hass
Zerwürfniss, Wut! Feuer, Glut

Ich schau
glasend Kettenglied vor mir streift
Lichtbringer mit sich her
zur Hölle welch wartend glüht
welch glühend schreit
welch schreiend brennt

Altar geschmückt voll schandhaft‘ Hass
Feuertopfes Flamme -Gefühle verbennt-
nun fühl ich mich
Von Wonne getrennt!