Mitten im Sommer
- At Oktober 14, 2023
- By wortgarage
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Mitten im Sommer
I
strassen schienen nicht zu enden. an ihren pochenden rändern entlang wechselten bäume und felder, zwischen den klängen verebbten die gedanken hin und wieder. dann schautest du in die ferne. alles schien weiter zu sein, überschaubarer. stoisch schauten die blauen augen der bergkämme ins gehende licht. flaggen läuteten im wind, finger strichen gegen den bogen aus haar. du wusstest nicht, wie dein leben weitergehen würde. aber du wusstest, dass es weitergehen würde.
II
der vorbeieilende fluss trug die narben von windsplittern auf der haut. seit tagen schnitten sie die felder blank, still lagen garben aus sonnengebranntem licht im vergehen. schattenloses vergehen wechselte mit verblichenen graswunden. an den schienen aus wasser reiften brombeeren langsam ins dunkel. du träumtest von ihrem geschmack, verfeinert auf frisch gebackenem brot. seit tagen schnitten sie mit ihren lauten maschinen kerben in deine stille, bis spät in die nacht belagerten sie die winddunkle ruhe.
III
langsam wehte der sommer durch die verwinkelten strassen. frauen trugen selbstbewusstsein auf ihren lippen. sie dankten dem tag durch ihr sein. mitten im geschäftigen treiben der händler konntest du alles vergessen in einem gespräch. dann verströmte sich das lachen wie ein ungebändigter fluss zwischen den worten, entspannte die augen, die sich an den tag gewöhnten, befreit von bildschirmen und zahlengetriebenen statistiken. dann verströmten sich sonnenhände, streichelten die haut, dem sommer zugewandt, befreit von stoff und geschichten. am abend leuchteten die bäume in der ferne blau.
© Hermann Josef Schmitz
Tiefe Leere
- At Oktober 14, 2023
- By bini
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Tiefe leere befällt mein Herz.
Ein schwarzes Loch,
so tief wie die Ewigkeit,
erfüllt meine Seele…
Das Gefühl unter 1000 doch ganz allein zu sein,
keiner kennt mich,
keiner kann mir nahe kommen,
alle sehen immer nur meine Oberfläche,
denn keinen interessiert wer ich bin,
wie ich bin…
Ich zweifle daran,
überhaupt einen Wert in dieser Gesellschaft zu habe.
Entweder Du bist jemand,
oder Du bist ein nichts,
bin ich ein nichts??
Ist es zu viel verlangt,
das sich mal jemand die Mühe macht hinter die Fassade zu schauen,
oder wollen alle immer nur das lachende Gesicht sehen,
haben Angst davor mal Trost zu spenden,
und das Gefühl geben zu müssen Geborgen zu sein!?
Trauer und Angst sind die Freunde der Nacht,
doch wach ich auf,
aus dem dunklen Traum,
stehen sie noch immer neben mir,
weichen mir nicht von der Seite,
sollen diese 2 wirklich meine einzigen Freunde sein!?
Ich wünsche mir doch nur,
das Gefühl gebraucht zu werden,
den Kopf auf den Schoss ablegen und das wohlige Gefühl das da jemand ist,
der Dir zart über den Kopf streichlt,
einfach da ist,
Du nicht allein bist,
jemand zu Dir steht,
ohne das Du lachen musst,
das wissen auch weinen zu dürfen…
kompromisslos…
Doch was mir bleibt ist die Angst davor was noch kommt,
ob es noch leerer werden kann,
in mir und um mich herum…
Angst vor der Zukunft…
Janine und Akis Hochzeit
- At Oktober 14, 2023
- By bini
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Wer es wagt,
sich verliebt wie am ersten Tag,
das „JA“ Wort zu geben
und nach Liebe zu streben
wird Grosses erleben.
Liebe, Lust und Leidenschaft
alles was das Herz beflügelt.
Liebe wird aus Mut gemacht.
Meistert euren Weg,
denkt immer daran,
es ist nie zu spät auch schwere Zeiten zu bestehen…
Ich wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft *hab euch lieb*
Regenbogen
- At Oktober 14, 2023
- By bini
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Der Regenbogen am Himmel strahlt,
er schaut aus, als sei er gemalt.
Strahlt so wunderschön und harmonisch,
als seien die Farben einst für Ihn erfunden worden.
Und doch verschwinden die Farben
laufen in einander und werden immer blasser…
Genau so wie der Moment des Glücks,
den ich empfand.
So schnell wie er verschwindet,
so schnell wird mir klar,
das es nie mehr so wird wie es früher einmal war.
Das Gefühl der leere lässt sich nicht beschreiben,
es lässt sich nicht mehr vertreiben,
wird nur immer grösser und stärker.
Ich ersehne den Moment,
an dem der Regenbogen bleibt,
und auf Ewig mein Leben erhellt!!!
Die Schnecke
- At Oktober 14, 2023
- By romiy
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Die Schnecke schleppt ihr Wohnmobil.
Es schwankt auf ihrem Rücken
vom Rasen hält sie nicht sehr viel.
Sie liebt das Blumenpflücken.
Woher sie kommt, wohin sie eilt.
Bei jeder Atempause.
Selbst wenn sie in der Fremde weilt,
ist sie bei sich zuhause.
Am Abend braucht sie kein Hotel
und keine fremden Betten
und bei Gefahr kann sie sich schnell.
in ihr Gehäuse retten.
Im Schneckenhaus ist sie der Boss
dort kann sie lauthals lachen.
Sie schiebt den Riegel in das Schloss
und niemand kann sie dann –
zur Schnecke machen.