Mitgerissen
- At Oktober 14, 2023
- By fragezeichen
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Das leben ist unendliche Bewegung,
man spührt es an seiner Lebenszeit,
wurde mitgerissen in die weite Welt,
hat vieles gesehen das im Geiste haften bleibt.
Trauer, Freude, Wut und Hoffnung
hat das Leben geprägt,
daraus wurde man das was man heute ist
und in sich trägt.
In der Arbeit wurden Samen gelegt
begossen mit Offenheit, Vertrauen, Liebe und Hoffnung gepflegt,
daraus enstanden Bäume
aus denen noch vieles entsteht.
Kennt ihr das ? (Ein nichtlyrisches Gedicht)
- At Oktober 14, 2023
- By udo
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Kennt ihr diese Tage
an denen das Runde eckig ist
an denen alle Ampeln drohend gelb blinken
und die Tagung schon ohne euch begonnen hat
Im Postfach nur Werbung für Viagra
am Display Telefonnummern dienstbeflissener Kollegen
Kennt ihr diese Tage
die sich wegducken
sobald man ihnen in die Augen schaut
und zu glitschiger Seife werden
falls man nach ihnen greift
Habt ihr auch manchmal das Gefühl
als einziger nicht
zu eurer Geburtstagsfeier
geladen zu sein
Kennt ihr das
Milchkaffee
- At Oktober 14, 2023
- By mirella-furlan
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Was wäre mir wichtig?
Milchkaffee am Morgen, ohne Ritual
Am besten ohne Worte.
Ich mache ihn, weil ich ihn am besten kann.
Keine Frage.
Selbstgedrehte Zigaretten,
Und Dein Nachtgeruch,
Wenn ich mich wieder zu Dir lege.
Und wenn es dann noch regnet
Das Bett nie mehr verlassen.
Nachdenken
- At Oktober 14, 2023
- By biancab
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Weder Zeit noch Raum existieren mehr
warum fühl ich mich so leer?
Spür nicht deine Liebe oder meine…
Von all den Verflossenen bin auch ich bald eine.
Weiß nicht was das Richtige ist,
ob es nicht besser wäre, wenn du mich vergisst.
So vieles hab ich falsch gemacht,
dir bisher auch kein Glück gebracht.
Gott weiß, warum du mich willst
und in mir eine Sehnsucht stillst,
die zu Beschreiben ich nicht im Stande bin,
sag mir Liebster, wo führst du uns hin?
und auf einmal steht es neben dir
- At Oktober 14, 2023
- By
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und auf einmal merkst du äußerlich:
wieviel kummer zu dir kam,
wieviel freundschaft leise von dir wich,
alles lachen von dir nahm.
fragst verwundert in die tage.
doch die tage hallen leer.
dann verkümmert deine klage ¦
du fragst niemanden mehr.
lernst es endlich, dich zu fügen,
von den sorgen gezähmt.
willst dich selber nicht belügen
und erstickst, was dich grämt.
sinnlos, arm erscheint das leben dir,
längst zu lang ausgedehnt.
und auf einmal : steht es neben dir,
an dich angelehnt
was?
das, was du so lang ersehnt.
joachim ringelnatz