Ein Freund

Vom Schicksal verwöhnt, von Glanz umgeben,
von Menschen geachtet genießt du dein Leben.
Du bist sehr beliebt und niemals allein,
Liebe und Freundschaft hüllen dich ein.-

Dann kommt der Tag wo das Schicksal sich wendet
und all deine glücklichen Stunden beendet.-
Krankheit und Sorgen,- Kummer und Leid
hält nun der Alltag für dich bereit.-

Du hast stets gegeben deine Taschen sind leer.-
Wo sind jetzt die Freunde?- Du hast keine mehr.-
In all deiner Not hat man dich vergessen,
waren das Freunde die du besessen?

Du schaust dich jetzt um,- verzweifelt und bang,-
blickst dann in zwei Augen die lächeln dich an.-
Zwei Arme strecken sich dir entgegen,-
sie lassen dich echte Freundschaft erleben.

Des Menschen Schicksal ist der Mensch

Die Gedanken als Spiegel unserer Herzen und unserer Seele; sie sind frei und unzerstörbar so wie die Kraft und der Wille unseres Geistes.
Der Mensch ein Individuum,das sich durch seine Persönlichkeitsstruktur und durch seine Intelligenz von anderen Lebewesen auf unserem Planeten unterscheidet.
Mensch zu sein bedeutet mit Fähigkeiten ausgestattet zu sein, die uns auszeichnen sollten,-
stattdessen vernichten,zerstören,demütigen und urteilen wir über Andere ohne Rücksicht auf Verluste.- Von Materialismus und Machtbesessenheit getrieben gehen wir über Leichen.
Von Gewissenlosigkeit und zunehmender Gefühlskälte beherrscht verlieren wir immer mehr an Menschlichkeit.
Des Menschen Schicksal ist der Mensch,- dieses Zitat von Berthold Brecht ist heute noch so zutreffend wie in Vergangenheit und Zukunft.
Vieles läßt sich nicht ändern,- aber wir können uns ändern und somit Lebensformen schaffen,die das Dasein aller Menschen sinnvoll erscheinen lassen.
Freundschaft,Liebe,Vertrauen und Mitmenschlichkeit verlieren zunehmend ihren Wert und lassen unsere Seelen erfrieren.
Wir haben nur ein Leben für das wir alle gleichermaßen verantwortlich sind.
Die Freiheit der Gedanken, das Recht auf Würde,- beides sind wertvolle Bestandteile unseres Lebens,die niemand uns nehmen kann und darf.
Was immer uns das Leben in den Weg stellt, wann immer wir uns schwach und hilflos fühlen,-
ganz gleich für welchen Weg wir uns entscheiden,- wir sind und bleiben Menschen die nicht vollkommen, aber dadurch niemals ihre Würde verlieren.-

Wir leben in einer Zeit der Maschinen und Computer.
Zugegeben,-Technik und Wissenschaft haben zweifellos enorme Fortschritte erzielt die unser Leben erleichtern,verlängern und zunehmend angenehmer erscheinen lassen.
Wir genießen die Vorzüge maschineller Einrichtungen und die Vorteile die uns der Computer ermöglicht,- solange sie funktionieren und ihren Zweck erfüllen.
Können die gestellten Anforderungen nicht mehr erbracht werden,wird der Müll beseitigt und durch funktionstüchtiges Material ersetzt.
Immer mehr setzt sich diese Verfahrensweise auch im mitmenschlichen Bereich durch,-
es wird Zeit umzudenken,denn keiner von uns „funktioniert“ ewig.-
Opfer unserer „Wegwerfgesellschaft“ und „ihr“ hilflos ausgeliefert sind überwiegend alte Leute,
Personen,die psychisch oder körperlich den gegebenen Anforderungen nicht gewachsen, so wie all jene,
die vorurteilhaft den gegebenen Rahmen unserer ach so ehrenwerten Gesellschaft sprengen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar,- und dieses Grundrecht bezieht sich auf alle Menschen.
Etwas weniger Gleichgültigkeit,mehr Gerechtigkeitsempfinden und Toleranz,sowie ernsthafte Bemühungen bestimmte Vorurteile im Keim zu ersticken
so würde unser aller Leben sinnvoller und glücklicher machen.