Der Vogel

Der Vogel im Käfig
Ein Leben lang
Steht dort am Fenster
Ich höhr` sein` Gesang

Er klingt nicht traurig
Oder lustlos gar
Des Käfig´s Gitter
Warn´immer schon da

Ach wie wünsche ich mich
Zu dir hinein
Hätt meine Welt
Überschaubar zwar klein

Doch würd mich nicht pein´gen
Die bittere Qual
Der Vogel sind fröhlich
Er hatt keine Wahl

Morgen

Ich wandle zwischen Wahn und Sinn

gar schwindelnd hin und her,

und seh´ des Morgens Röte

bedeckt den Himmel schwer.

Nun scheint mir da mein Geiste

unbeschränkt und wach,

doch sehe ich auch weinend

dem alten Dasein nach.

Es rauscht der Wind durch Poren

entblößet mein´ Gestalt,

mein Körper scheint besessen

von dieser zart Gewalt.

Oh, wie still ist diese Nacht.

so einzig, unberührt und nah´.

Ich seh´ den Tage kommen,

der Himmel wirkt so bar.

Was sagen all die Musen

von Überfluss – Verdruss?

Ich sing´ hinauf zum Zelte

und send´ ihm einen Kuss

Peri

Der Vogel

Der Vogel im Käfig
ein Leben lang
steht dort am Fenster
ich höhr` sein` Gesang

Er klingt nicht traurig
oder lustlos gar
des Käfig´s Gitter
warn´immer schon da

Ach wie wünsche ich mich
zu dir hinein
hätt meine Welt
überschaubar zwar klein

doch würd mich nicht pein´gen
die bittere Qual
der Vogel sind fröhlich
er hatt keine Wahl