Gedanken zu Romeo und Julia


 

Mein geliebter Romeo!
 

Kann nicht finden meine Ruh, eh ich dies Werk vollbracht. Mein Herzens Schmerz unerträglich, mein Tun und mein Sein ohne jede Freud. Wie trostlos alles in dies endlos Stunden. Ist das denn des Liebes Sinn? Zwei Herzen sich vereinen, des beiden Leid. Verurteilt durch des Namen wert. Oh heiliger Vater, befrei uns von diesen Namen Last. Wie sehr liebe ich des Romeos Gestalt, sein Herz, sein unendlich Gefühl. Mein holder Romeo, welch Qual dies ewig verbergen des so unendlich Gefühls.
Deine Lippen weich, wie des Kaisers Samt, die Hände zart, wie des Herzens Gefühl. Dein Gesicht krönende Schöpfung Gottes. Deine Liebe tiefer als das Meer. Bin reich an Gefühl, doch dies Gefühl ich nicht kann leben. Des Todesangst als treuer Begleiter, durch die eigenen Familien zum Leid verurteilt. Ist dies Gefühl nicht stärker, als des Hasses Macht?
Romeo, sag. Des Lebens Feind ich nun geworden, ohne deine Näh ich seh kein Leben. Wie sehr ich verachte des Namens wert.
Ich träumte oft von des Liebes Macht. Mein geliebter Romeo und ich des seine treue Weib, geflohen aus des hoffnungslosen Leid. Die Liebe gelebt, das Leben viel wert. Die Herzen vereint. Die Nähe unendlich. Kein einzger Mensch uns getrennt. Die ewige Lieb und  die Zärtlichkeit deiner. Wenn dieser Traum nur etwas Wahres hätt.
Romeo, ist das des liebens Sinn? Zwei Herzen, füreinander geschaffen, sich ewige Liebe schwören, voneinander getrennt? Welch Hohn. Ist denn Liebe nicht des Erde größter Macht? Hat der Wert des Namens alles wertlos gemacht?
Bin ohne Hoffnung, dennoch voller Gefühl. Meine Liebe zu dir unvergänglich. Treu für die Ewigkeit, weiß ich doch des deinen Gefühls. Romeo, holder Romeo, mein Geliebter. Rette mich aus dies Tristlosigkeit. Ist des Lebens Weg zu leiden, sowie der Liebe Weg zu vereinsamen? Welch Wert hat dann Gottes Macht? Der Liebes Macht zu untergraben? Romeo, mein Herz blutet, der Schmerz unerträglich. Hab ich noch das Gespür des Schmerzes? Spüre ausser dieser Ungerechtigkeit viel Hass. Hass auf des Namens Wert und des unseren Leid. Sei gewiss holder Engel: Ich liebe bis zur Vergänglichkeit.
 

 

ich sündige

Hab ich den der Liebe nicht kund getan?

Vergaß ich den die meine Schuld? Schuld am Leid des anderen, gelitten durch die meine Angst. Angst vor dieser Liebe Konsequenz, die Konsequenz nun wahr die Liebesangst.

Wissen vor Torheit nicht schützt. Zu wissen wem des Herzens Schlag alltäglich gilt, auch zu wissen wem des alltägliche Gebets Inhalt gilt, zu wissen wem man liebt und sich des seinen Gefühls gewiss, nicht schützt vo Herzensleid.

Mein Feind ich nun geworden durch die eigene Torheit, die mich wissenslos macht. Den menschen den mein Herz gehört, von mir gestßen, ihn geraubt den Glauben an der Liebe Kraft.

Oh heilger Vater vergib mir mein Tun. Ich kann nicht leben mene Liebe. Der Liebe Lebensrecht ich hab vertan. Glaube mir heilger Vater, ich versteh der Ängste Konsequenz, will nicht belohnt werden für die meine Tat, doch BITTE lass ihn leben! Befrei ihn ewig von all den Lebens Leidensdingen, verleih ihm die Kraft, die er mir schenkte und noch vieles mehr.

 Ich lebe, doch heißt Leben zu leben, mit dies ständiger Wut? Wut auf dies grauenhafte meine Tun? Oh heiliger Vater, sag Warum? Ich kan nicht leben die Liebe die ich fühl. Ich sündige für diese damalige Angst-Nein. Die Angst ich hätte sollen besiegen. Wie konnte ich? Ihn, dem gehört mein Herz, verurteilen zu dies Ausmaß an Leid?

Sende ihn einen engel in menschlicher Gestalt. Der Engel ihn soll geben, was er verdient: Liebe, ohne Leid, ohne Trauer, gelebt ohne Schmerz. Ist er so reich an Gefühl, so soll dieser Engel, sein Engel, ihn überschütten mit dies Gefühl. Ihn auf Händen tragen, für ihn dankbar sein und ihn des Lebens Gefühl spüren lassen. Es gibt nichts, was für einen Menschen wie ihm ausreichend wäre.

Hätte ich einen Wünsch, so wünschte ich mir zu drehen an der Zeit.Ich würd eihn überschütten mit Gefühl, ihn auf Händen tragen, für ihn dankbar sein und ihn des Lebens Gefühl spüren lassen.

Wenn ich schlafe, kann ich leben dies gefühl, durch die endlos Träume. Sein Gesicht in mich gebrannt. Es ist heiiger Vater, deine krönende Schöpfung. Sein lächeln strahlender, als die Sonne. Seine Hände so zart, als wären sie die Sanftheit selbst. Die Augen tiefer, als das Meer.

Ich kann nicht drehen an der Zeit. Versuche ich doch zu leben, doch ich scheitere. Scheitere an des Lebens Gefühl, der Liebe. Wie sollte ich den lieben, ohne zu leiden, wenn ich nich kann lieben den Menschen, den ich liebe?

ich hab kein Recht auf diese Liebe. Heilger Vater, ich weiß, mein Tun ich habe selst verschuldet. Doch eines sei gewiss, kann mir niemand nehmen: den Traum, den ich hätte können leben, mir auch heute noch verleiht Kraft. Kraft, um zu glauben. Durch dies Wissen um der Liebes Macht verurteile ich mich zu ewigen Leben, um für ewig zu träumen von dies traumhaften Leben, mit dem, den ich liebe.