Und was jetzt?

Wozu das Leben leben 

Wenn niemand da ist, der sie liebt 

Wenn niemand da ist, der ihr gibt 

was sie so sehr braucht 

So sehr sie es auch will, sie kann nicht schreien 

Ist immer still 

Sie weint 

Und was jetzt? 

 

Wozu das Leben leben 

Wenn niemand da ist, den sie lieben kann 

Doch wann, das fragt sie oft, 

wird sie endlich glücklich werden 

Alles ist besser als das 

Sie weint 

Und was jetzt? 

 

Wozu das Leben leben 

Wonach soll sie streben 

In ihrer Zukunft sieht sie nicht als 

Leere, Sorgen, Einsamkeit und Schmerz 

Zu viel für ihr Herz 

Sie weint 

Und was jetzt? 

Sterben? 

 

Wozu das Leben leben 

Es hat doch keinen Sinn 

Es lohnt sich nicht 

Sie weint natürlich 

Denn alles ist so schrecklich 

Und sie, tja… das bin ich 

Vollmondnacht

Der Vollmond scheint zum Fenster herein. 

Fragend nach dem Sinn des Lebens 

sitze ich auf dem schwarzen Bett 

und sehe ihn an. 

Groß und hell fließt er durch meine Augen 

in mich hinein. 

Er trägt mich fort in eine ferne Welt, 

eine, die mir besser gefällt. 

 

Ein anderes Land breitet sich vor mir aus. 

Ich denke nicht mehr an mein trauriges Leben, 

ich genieße einfach nur den Augenblick. 

Der Vollmond schaut mich an 

und ich atme endlich wieder Glück. 

Ich pflücke eine Rose 

und sie blutet wie mein Herz. 

Weil wir das Land verlassen müssen, ist es voller Schmerz. 

 

Vorbei die Zeit, 

der Tag legt sich über die Stadt. 

Der Vollmond ist weg 

und alles ist wie immer. 

Die Trauer über dein Fehlen überflutet mich wieder. 

Warum bist auch gerade du nicht mehr da? 

Ich warte auf die nächste Vollmondnacht 

und hoffe, dass sie mich wieder glücklich macht.