Der ewige Frühling I

Mein Glück, mein Herz, mein Engel, meine Liebe

mein Sohn, nicht bloß all das bist du für mich

denn keines dieser wirklich großen Worte

ist stark, oder gar schön genug für dich.

Vergleichen könnte man dich mit dem Frühling

du bringst, wie er, die Hoffnung und das Licht.

Der erste, warme Windhauch ist dein Lachen

taust auf damit das frostigste Gesicht.

Und deine Augen, gleich dem Frühlingshimmel

so klar und blau, ganz rein, wie nur im Mai.

Die kleinen, zarten Händchen, wie Sonnenstrahlen

umschmeicheln sanft und lieblich meine Haut.

Und unschuldiger als die jüngste Knospe

wächst friedlich deine Seele Tag für Tag.

Der dunkle Winter lässt die Menschen leiden,

die Frühlingssonne ist dann stets ihr Lohn.

Bisher spielte mein Leben stets im Winter

ein dichter Nebel verklärte mir die Sicht

doch blinzeld, mit den ersten Sonnenstrahlen

erkenn ich nun den Frühling, nur durch dich.

Geborgenheit

Wie ein seidener Morgenmantel

umhüllt mich deine Liebe

und manchmal

wenn die Sonne ganz hoch steht

streife ich sie für einen kurzen Moment ab

dann gibt es bloß noch mich selbst

ich genieße die Nacktheit meiner Seele…

Doch wenn die Schatten langsam länger werden

ergreife ich voller Glück den wärmenden Mantel deiner Liebe

du schenkst mir Momente der Nacktheit

und wärmst mich bei meiner Rückkehr.

Weil du mich loslassen kannst,

kann ich dich festhalten.

Kleines Wunder

Du, mein kleines Wunder

schwebst unter meinem Herzen

doch fühl‘ ich dich, als wärst du selbst mein Herz

wächst jeden Tag in mir ein Stückchen

ich fühle wie du dich bewegst

und du spürst was ich fühle

verbunden unsere Körper, unser Geist…

Wenn ich dir dann das Leben schenke

wenn du das Licht der Welt erblickst

hab‘ keine Angst, denn schützend meine Arme

leg‘ ich um dich, mein Wunder, lebenslang

werd stupsen dich nach vorn, oder mal zügeln

mein Herz, dich lieb‘ ich, zeitlos

mehr als du dir vorstellen kannst.