Advent

Advent

Das Jahr neigt sich dem Ende zu
Und kürzer werden jetzt die Tage.
Die Stimmung mit der Sonne weicht,
die Dunkelheit schleicht ins Gemüt,
wir suchen Sonne, Licht und Wärme
doch unbarmherzig wird es kälter.

Das Jahr entschwindet durch die Finger.
Keiner kann es jetzt mehr halten.
Da leuchten plötzlich wie ein Wunder
Die Lichter für die Gnadenzeit,
erhellen und erwärmen uns,
sie zeigen uns den Weg zur Weihnacht,

Die Freudenzeit die naht ganz schnell jetzt,
die Kinder freut’s mit viel Erwarten.
Die Großen haben endlich Ruh,
Denn diese Zeit ist wie ein Segen,
es wird geschmückt und auch gebacken.
Vergessen sind des Wetters Launen.

Man lebt jetzt auf, es freut die Seele,
sich über jedes nette Wort.
Man sieht den Winter langsam kommen,
die weiße Pracht, wir lieben sie.
Der Tod des Jahres wird erträglich,
Oh segensreiche Weihnachtszeit.

Angelika Nast

Die Zeit

Die Zeit

Einst war ich jung, schon lang ist’s her,
doch weiß ich vieles noch ganz gut.
Ich hatte Pläne für mein Leben,
es fehlte niemals mir der Mut.

Man konnte vieles nicht erwarten
und zählte oft die Stunden vor,
Die Zeit verging einfach zu langsam,
wie oft ich die Geduld verlor.

Doch glaubt man’s kaum
Man tat oft Dinge, kopflos hat die Zeit vertan.
Hinterher bemerkt erst, wie wertvoll
war die Zeit, die da verrann.

Man erfand die Uhr zu sehen
Wie die Zeit im Flug vergeht.
Mit Minuten und Sekunden,
verfliegt der Tag auf schnellem Weg.
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