Was gestern noch war

Was gestern noch war.
Meine Entscheidungen sind mir fremd,
und viele Wege haben sich mir verschlossen,
sie schauen mich dunkel an.
Ich spüre ihre traurigen Blicke.
Umdrehen kann ich mich nicht,
denn ich habe Angst vor ihren Stimmen.

Was heute immer ist.
Mein Blick nach vorn tastet im Leeren,
seine Arme sind nicht lang genug,
sie bekommen nichts zu fassen.
Ich weiß um seine Entscheidung.
Stehenbleiben kann ich nicht,
denn ich habe Angst vor seiner Berührung.

Fragen

Statt regen wär‘ mir Sonne lieber,
und Fortschritt brauchen, weiter, wieder.

Im Auto tönen schöne Lieder,
und Krieg und Wirtschaft, Sieg und Macht.

Ein Junge spielt, er tanzt, er lacht,
und Schutz und Zukunft, und die Fragen:

Was kauf ich mir, was will ich haben?