Ein neuer Stern wird geboren

P(roduzent): Ich brauche einen Song für einen Song-Contest, hast du was für mich oder kannst du was für mich machen?
K(omponist): Ich arbeite gerade an einem, könnte ich fertig machen, bis wann?
P: Bis gestern natürlich, kennst du doch. Lass hören, was du schon hast.
K: Ich seh dich vor mir mitten in der Nacht, ich seh dich auch am frühen Morgen, was hast du nur mit mir gemacht, mein armes Herz ist voller Sorgen.
P: Viel zu kompliziert! Einfacher, die Kleine muss auswendig singen (kein Teleprompter!).
K: Warum soll gerade die den Song vortragen?
P: Sie lächelt so süß; es hat einfach was, wenn sie mit der Hand über ihr Haar streicht und die Hand hinter dem Ohr zur Ruhe kommt.
K: Ok, also gut, einen ganz einfachen Text.
P: Und bloß nichts mit Sorgen und so!
K: Da hätte ich noch was am machen: Allein kamst du zu mir, allein standst du vor meiner Tür, ich habe dir gleich aufgemacht und du hast froh gelacht. Da könnt ich ja noch was dran hängen.
P: Wozu was dran hängen? Das passt doch! Genau das suche ich! Da fehlt jetzt nur noch ein einfacher Refrain von der Sorte: einmal hören und JEDER kann mitsingen!
K: Da hätt ich was von einem andern Song, an dem ich arbeite: Du hast mich bekommen, du hast mich genommen, du bist jetzt benommen, das ist ok.
P: Ja!!! Bingo!!! Das ist gut so!
K: Das ist gut so hatte ich auch zuerst, aber mit ok kann man es besser singen.
P: Ok. Mach jetzt da noch die Melodie dazu, aber denk dran: Einfache Melodie, muss ja live gesungen werden, die singt sonst nur im Schulchor, also maximal 5 verschiedene Töne, Tonbereich Hänschen klein.
K: Also einfach wie Hänschen klein oder Alle meine Entchen.
P: Nein, nicht alle meine Entchen, da ist ein Ton zu viel! Und die Begleitung so einfach wie möglich, bei der Vorstellung des Songs will der Moderator mit der Ukulele begleiten.
K: Also höchstens drei verschiedene Akkorde!
P: Genau. Jetzt brauchen wir noch einen Künstlernamen für mein Girlie, maximal 4 Buchstaben, da ist ja nicht mehr viel frei, oder?
K: Wie wäre es mit Leda?
P: Göttlich!

Entschuldigung an die Gequälten

Hey ihr vielen Seelen da oben!

Ich hoffe da, wo Ihr seit, geht es Euch besser als auf dieser grausamen Welt!

Hier wurdet Ihr nicht respektiert, hier wurdet Ihr nicht als Lebewesen wahrgenommen!

Man hat Euch gequält, aus Spaß.

Man hat Euch einfach so unter grausamen Bedingungen und Weisen sterben lassen!

Und es tut mir so leid, dass Euer sowieso schon zu kurzes Leben so enden musste.

Was man mit Euch angestellt hat…

War nicht menschlich!

An dieser Welt ist überhaupt nichts mehr menschlich!

Und ich entschuldige mich, im Namen aller Menschen für Euren grausamen Tod.

Ich weiß die wahren Mörder würden sich niemals entschuldigen!

Aber glaubt mir!

Ich schäme mich ein Mensch zu sein, wenn ich sehe was hier alles so passiert…

Sogar meine eigene Katze…

Ach ich möchte gar nicht darüber nachdenken.

Wisst ihr meiner Kaze geht es auch nicht gut.

Sie wurde im Backofen eingesperrt und ihre Pfoten sind bis heute noch verkrustet von den schlimmen Verletzungen.

Falls sie jemand irgendwann zu Euch kommt, wird sie euch von mir und meiner Mama erzählen.

Von den vielen Stunden, in denen wir gekuschelt haben!

Von den vielen Stunden wo sie sich einfach ruhig auf dem Balkon sonnen konnte.

Von dem guten Futter, dass sie bekommen hat.

Und ich hoffe Ihr werdet dann verstehen, dass nicht alle Menschen so grausam sind!

Doch leider haben nicht alle Tiere ein schönes Leben -.-

Ich hoffe aber dass es Euch da oben gut geht.

Ich setz mich weiter für Eure Brüdern und Schwestern ein.

Versprochen!

Denn ich weiß, Ihr könnt nichts gegen diese Menschen machen.

Welt verstehen?

Soll ich mein Leben leben oder soll ich mich daran versuchen

herauszufinden was das Leben auf sich bringt.

erforschen warum was wie ist?

Oder ist es das was ich falsch mache?

Alles zu hinterfragen.

Ist es eigentlich doch unwichtig zu wissen: Wieso?

Vielleicht sind es auch nur die Menschen, die sich diese Frage stelle, die unglücklich sind.

Sie können sich nicht fallen lassen.

Ihre Gedanken lassen sie einfach nicht. Sie könne es nicht zulassen.

Mein Vater, ein weiser Mann, sagte einst:

„Der Mensch kann es nicht erklären, weil er viel zu kurz lebt. Versuche Mal einer Eintagsfliege den Unterschied zwischen Sommer und Winter zu erklären. Sie könnte es niemals verstehen. Für jede einzelne Mücke geht jeden Herbst die Welt unter.“

mein Vater denkt so wie ich. Und kann er wirklich glücklich sein?

Nein, kann er nicht. Wird er vermutlich niemals können.

Sind es wirklich unsere Gedanken, die uns das Leben verwehren?

Ich weiß es nicht.

Ich versuche die Welt zu verstehen, doch ich kann es nicht.

Werde ich es jemals schaffen?

Mehr lesen