Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren

Weihnachten ist grade zu ende.
Dicht liegt der Schnee, ist ziemlich kalt.
Silvester bringt die Jahreswende.
Der Lauf der Zeit macht niemals halt.

Auch der Bach fließt unterm Eis.
Die Ostsee ist ganz kurz davor.
Wald und Wiesen sind ganz weiß.
Das ist des Winters Eisdekor.

Drum bringt viel Futter in den Wald.
Rehe, Hasen und Fasane suchen,
deine Futterhilfe bald,
unter großen dichten Buchen.

Keine Angst vor diesem Wetter.
Er wird bald dem Frühling weichen.
Dieser weckt der Bäume Blätter,
ganz gewiss auch die der Eichen.

Autor: Manfred Basedow
Neustrelitzer Straße 14
18109 Rostock
Tel.: 03814604066
E-Mail: ma.basedow@kabelmail.de

Saft

Wenn wieder alles zusammenkracht
wie es bei mir so oft geschieht
dann bin ich sehr auf dich bedacht
denn du bist es der alles sieht

Meine Ängste – meine Sorgen
teil ich dir mit – denn du bist da
Vorgestern, Gestern, Heute,Morgen
das ist mir wieder sonnenklar

In meinen stillen Lebensstunden
bist du mein Trost – meine Zuversicht
schließlich heilst du alle Wunden
ich seh in einer Kerze Licht. ..

Du bist in jedem Baume jedem Tier
in jeder Zelle, jedem Stein
und ein Funke ist auch hier bei mir
Du regelst Leben, regelst Sein

So lass mich auf die Hoffnung bauen
der Trauer schwindet ihre Kraft
ich werde wieder weiter schauen
in mir wohnt ein Lebenssaft.

Neue Seiten

ich hätte gern ein Wort von dir
ein Zeichen deiner Sicht der Dinge
doch du nimmst Abschied von „Ihr“
ich hoffe daß dir dies gelinge

Ich möchte dir die Freiheit lassen
nimm dir Zeit und überdenke
werden wir zusammenpassen
wünsch, daß es sich doch einrenke

Denn du bist in meinem Herzen
ich empfinde viel für dich
kann Gefühle nicht ausmerzen
bin bei dir so sehr glücklich

Ich kenne dich und du kennst mich
wir hatten viele schöne Zeiten
doch seit kurzem mag ich dich
-von anderen Seiten.

Augenblick

Noch bist du ganz weit weg von mir
doch es wird der morgen kommen
wenn wir weilen hier im „wir“
weit weg sind dann alle Sorgen

darf dich in meine Arme schließen
und sein mit dir im Augenblick
will mit dir den Tag genießen
ohne Alltag im Genick

Wir sind auf gleichen Wellenlängen
schon viel zu lange und jetzt sind
wir vereint in diesen KLängen
wo es hinführt weiß der Wind

Einen Freund hab ich verloren
nen Liebsten fand ich hier bei dir
fühl mich fast wie neugeboren
bin zuhause tief in mir

Meine Seele atmet auf
wenn du ganz nah bei mir weilst
unser Leben nimmt den Lauf
wenn du mit mir manches teilst

Stadt

Ich sitze in der Sonne-denk an dich
so wie diese bist auch du zurzeit
in meinem Herzen- umgibst mich
mit Wärme, Liebe, Zärtlichkeit.

Für dich will ich da sein allerzeiten
will dir treu sein bei Wind und Schnee
möchte meine Seele dir ausbreiten..

Dir gilt meine LIebe, meine Sympathie

Wir sind einander nah und gut vertraut
meine Seele war am schmerzen…
dann kamst du und hast gebaut:
eine Stadt in meinem Herzen.