TRÄUME

Ich träumte einst von einem schönen Leben ganz weit weg von den sorgen und Fehlern dieser Welt! ich träumte ich sei ein Engel und könnte fliegen bis in den Himmel! ich träumte ich wäre frei, frei von meine Gedanken,meinen sorgen,meinen Kummer doch es war alle nur ein schöner Traum! ich überlegte wie ich den Traum war werden lassen kann dann begegnete mir ein Engel ein Engel so weiß wie Schnee mit Flügeln so weich wie federn! er sagt:“ komm mit und lass dich treiben von mir ich erfülle dir deinen Traum! du wirst deine liebsten Menschen wieder sehen du wirst frei von allen deinen sorgen sein von allen Ängsten die du hast von allem was du willst!“ Ich folgte diesem Engel und lies mich von ihm treiben doch ich merkte nicht das er mich in den Abgrund treibt erst als es zu spät war! Doch es war mir egal denn der Engel hatte sein versprechen gehalten ich habe meine liebsten Menschen wieder gesehen und hatte keine angst mehr allein zu sein! ich hatte keine sorgen und keine
Gedanken mehr! ICH WAR FREI!
Schatz wenn du in den Himmel schaust dann wirst du den Stern aus unserer Welt sehen und denk immer daran egal was passiert er wird dich immer beschützten egal wo du bist denn er weiß das du gut zu für mich bist und ich dich liebe!

DADA O sucht IRGENDWO

Weg. Nichts wie weg.
Weg von diesen Straßen, weg von diesen Häusern.
Straße, Häuser, Straße, Häuser, Häuser,
Supermarkt, Straße, Häuser.
Wolken vor der Sonne, Lampen vor der Nacht.
Grau grau grau blüht die Graukresse in gräulichen Vorgärtchen.
Hier tobt kein Bär.
Hier weile ich schon viel zu lange.
Lange Weile. Langeweile.
Weg, nichts wie weg.

Und wohin?
Irgendwohin. Hauptsache wild. Hauptsache, der Bär tobt.
Und wo geht es hin nach IRGENDWO?
Immer der Kühlerhaube nach.
Straße, Kreuzung, Straße, Kreuzung, Straße, Auffahrt, Autobahn.
Rastplatz – nur kurz, wer rastet, der rostet.
Autobahn, Abfahrt, Straße, Häuser, Häuser.
Große Straße, Große Häuser. Großstadt.
Hier soll der Bär toben.
Häuser, Kneipe, Häuser, Museum.
Straße, Häuser, Biergarten, Museum.
Straße, Kneipe, Häuser, Straße, Museum.
Nicht schon wieder.
Straße, Häuser, Häuser, Supermarkt.
Anderer Markt, gleiche Kette, gleiches Sortiment.
Hier tobt kein Bär.

Straße, Straße, raus aus der Stadt,
Straße, Straße, rauf auf den Berg.
Hoch oben der Übersicht wegen.
Da, wo der Enzian. Blau, so blau.
Auf grüner Wiese. Grün, so grün.
Nur Grün, kein Bär.
In Bayern leben Bären gefährlich.
Die Bank auf der Wiese ist braun.
Gestiftet von der Löwenapotheke.
Ein Löwe, kein Bär.
Aber immerhin wild.
Dem Namen nach.

Ich schaue ins Tal.
Nebel verdeckt Häuser, Straßen, Häuser.
Wenn schon nichts los, dann richtig.
Ein Wegweiser weist den Weg zum nächsten Supermarkt.
Anderer Markt, gleiches Sortiment? Es gibt nicht nur eine Kette.
Und wo, wo, wo ist IRGENDWO?
Der Weg nach dort scheint weit.
Kein Wegweiser dorthin weit und breit.
Die Kühlerhaube kennt den Weg wohl auch nicht.
Das Navigationsgerät rät zur Umkehr bei nächster Gelegenheit.
Ich wollte es sowieso verschenken.

Epilog:
Sollte ich irgendwann einmal IRGENDWO sein,
Werde ich meinen Weg dorthin
In irgendeine Straßenkarte zeichnen
Und diese dann auf irgendeinem Hügel
Unter irgendeine Bank legen.
Der Nächste, der nach IRGENDWO will,
Soll es leichter haben als ich.

Ich könnte aber auch alle Straßen
Die nach IRGENDWO führen
Grün anstreichen.

BOTSCHAFT DER LIEBE

Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Bring ihm meine Botschaft
Der Liebe
Ihm, der alles mir ist
Gleite über die Wolken
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Geschwind mit dem
Wind
Trage auf deinen Schwingen
Die Liebesbotschaft zu ihm hin
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Übermittle ihm,
Für den mein Herz schlägt,
Meine Botschaft der Liebe
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Ja, ich will

Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht

Aufgeben

Draußen wird es hell und ich liege wach
in meinem Bett und stiere vor mich hin.
Denke über vieles nach.
Denke an diesen weiteren freudlosen Tag,
an die gleiche leere wie gestern und vorgestern.

Gebe ich auf oder kämpf ich weiter ?
Renn ich weg oder bleib ich hier ?
Was mach ich nur mit mir ?

Mir fehlt die Kraft um aufzustehen,
jede Bewegung, jeder Handgriff fällt so schwer.
Ich bleibe liegen und beobachte mich,
registriere mein ergebnisloses Denken,
und meine Unfähigkeit.

Gebe ich auf oder kämpf ich weiter ?
Renn ich weg oder bleib ich hier ?
Was mach ich nur mit mir ?

Kann mich nicht aufraffen, fühl mich schuldig.
Denk an mein komplettes, persönliches Versagen.
Später dann im Bad beim Zähne putzen,
weiß nicht warum ich das überhaupt noch tu.

Gebe ich auf oder kämpf ich weiter ?
Renn ich weg oder bleib ich hier ?
Was mach ich nur mit mir ?

Das schlimmste ist die tiefe Hoffnungslosigkeit,
das dieser unerträgliche Zustand nie aufhört.
Am liebsten würde ich jetzt nicht mehr hier sein,
nur das ist nicht das was ich wirklich will.

Gebe jetzt nicht auf und kämpfe weiter !?
Renn jetzt nicht weg und bleibe hier !?
Weiß was ich mach mit mir !?

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