Für Dich

Du hast mich zum lachen gebracht
immer dann wen mir nicht Grade danach wahr.
Du wusstest wann ich Liebe brauche
und hast mir gegeben was ich brauchte.
Du bist immer bei mir geblieben ,
wo die Anderen mich schon aufgegeben haben.
Ich wahr mir sicher über deine Gefühle für mich.
Du hast mich überzeugt, und mich zur deiner Frau gemacht.
Heute finde ich keine Worte, die das was ich fühle ausdrücken konnten.
Ich bleibe dir Treu für die Ewigkeit.
Den Du bist mein Leben und mein Tod.
Du mein Mann und mein Freund.
Marzelina

Neuer Anfang

Etwas Zeit und Geduld zusammen mit viel Mut,
gut durchdacht und hübsch verpackt.
Dann zu rechtem Zeit ausgepackt.
Mit Silber und Gold geschmückt
nicht übertrieben sondern elegant,
mit viel Geschmack.
Das sollte zum Anfang reichen,
sich als neuer Mensch im anderen Gesellschaften zur entfalten.
Jedem die Hand reichen,
sich von Herzen freuen,
und Gott dafür danken,
das Wir soweit ohne Neid es Schäften.
Denn Wir sind das,
was Wir aus uns machen.
Marzelina.

Worte

Mehr als Worte habe ich nicht
aber manchmal gelingt es mir
ein paar Nebeltropfen damit Schock zu frosten

wenn ich schnell genug bin
und hart zupacke
kann es sein
dass sich kleine Wortkristalle bilden
die mir knirschend vor die Füße fallen

es erstaunt mich immer wieder
was ich darin so sehe

Liebespaare
die sich küssend ihre eigene Welt erschaffen
müde Lagerarbeiterinnen
die vor rostigen Hallentoren anrauchen gegen ihre Traurigkeit
frierende Mädchen
die an urinstinkenden Bushaltestellen auf das Leben warten
und ab und zu grinse ich mich selber an
und erschrecke vor meinem Altmännergesicht

es ist nicht immer schön
was vor mir liegt
oft sind es nur groteske Splitter lange schon verblichener Bilder

aber ohne Worte
wäre gar nichts
ohne Sprache bleiben keine Spuren

Frauen im November

Hinter blickdichten Strumpfhosen
und kratzigen Winterröcken
verstecken sie sich
vor der kantigen Novemberluft

trockene Heizungswärme
hat schorfige Flecken
in die Gesichter gedrückt
und den Fingern
die Weichheit geraubt

die Touristinnen in den Altstadtgassen
sehen so aus als ob sie Heimweh plagt
und blicken
um nicht lächeln zu müssen
ganz weit an mir vorbei

ich kanns nicht glauben
sind das die durchsichtigen Falter
die noch vor kurzem
mit betörend bunten Flügeln winkten
um nicht übersehen zu werden

Ein altmodisches Herbstgedicht

Der Sommer schöpfte hemmungslos aus allen Regenbogenfarben
band unbekümmert
gelb rot blau und grün aneinander
und vermischte es so lange
bis keines mehr wusste
wer es anfangs war

jetzt im November gibt es kaum noch Farben
alles Laub am Boden ist braun und modrig

trotzdem
wer genau hinsieht merkt
keines der gefallenen Blätter gleicht dem anderen

alle sind sie braun
und doch hat jedes seine eigene Färbung
die es
oft nur um einen leisen Schattenton
von den andern unterscheidet

es ist nicht die Anzahl der Farben
die weniger geworden ist
nur die Abstände zwischen ihnen sind jetzt kleiner