Die Birne

„Bin ich schön“? fragte die Birne den Apfel, dabei schaute sie nach unten.

Der Apfel drehte sich ein wenig nach rechts, um zu sehen wer da mit feiner

und dünner Stimme zu ihm sprach.

 

„Du siehst faul und hässlich aus“! erwiderte der Apfel gemein und drehte der

Birne sein rotes Hinterteil zu.

 

Die Birne freute sich über dass was der Apfel zu ihr sagte.

 

„Wieso freust du dich denn so“? fragte der hämisch grinsende Apfel die Birne.

 

„Naja, ich habe dass Glück nicht von Menschen verspeist zu werden, sondern von

Vögel und Insekten“.

„Na und“! lachte der große rote Apfel und neigte sich der Sonne entgegen

die ihn, noch schöner erscheinen ließ.

 

Stolpersteine

Ein jeder Schritt scheppert(,)

heiße Lava mir entgegen,

und dein Blick verrät

rauhe  Regenbogenfarbe.

Vor uns öffnen sich

hagere Hände, feingegliedert.

 

Doch wenn dein bunter

Mund sich mir eröffnet,

wird jedes schwere Bild zerstört

Betörst du auch die Meinen

bis der Wind sich wendet.

 

Um die Zeit zu zügeln,

pferchst du mich so manches Mal,

pfählst darüber meine Wunden,

bis sie bluten, Wut entfachen.

 

Lachend wir so weiterschreiten:

ich und alle Reime

Heimelich wir begrüßen dich.

 

Entzweit hast du uns;

bereinigt wir nun sind:

 

Solange deine Klänge in unseren Ohren klirren …