Suggestion

Völlig voll ist mein Kopf,

von dem Zeug,

welches hier wichtig erscheint.

 

Lähmend leer ist mein Kopf,

von dem Zeug,

welches in mir wirklich zählt.

 

Unvereinbare Inhalte,

die hier aufeinander treffen,

keine Übereinkunft.

 

Völlig leer erscheint es,

was mir hier geboten wird,

nicht nachvollziehbar.

 

Lähmend voll,

die Gedanken in mir,

so unvorstellbar.

 

Eine Brücke schlagen,

das wäre der Weg,

aus dem Labyrinth.

 

Eine Übereinkunft treffen,

der sichere Weg,

in eine wirkliche Wahrheit.

 

Wäre da nur nicht diese unvorstellbare,

weitreichende Kraft in mir,

zu sagen das interessiert nicht.

 

Ihr oder Wir müssen damit leben,

in letzter Linie Ich,

mit dieser unendlichen Verneinung.

Traum

Der Morgen bricht an,

ich erwache aus meinen Träumen,

unverändert, gleichgeblieben.

Mit der Furcht fest verbunden ,wie ein treuer nicht gewollter Freund.

Eine Sehnsucht plagt mich immer, ihren Ursprung kenne ich nicht.

Das vorher mir so lieb gesinnt, verdient jetzt nicht einmal meinen Blick.

Nichts erfreuendes meine Augen finden, etwas erlösendes soll mich beseelen.

Schmerzender Lärm und flüsternde Stille begleiten mich auf diesen Weg.

Mein Selbst unverstanden irrt verloren hin und her.

Immer tiefer lässt es sich treiben und denkt es verdient dieses Leiden.

Es fühlt sich einsam und verlassen, ohne Schutz und ohne Heil.

Es lauscht nur der Melodie seiner verschenkten Zeit.

Die Hoffnung ist meine Stimme, die mich erweckt aus diesem Traum.

Sie wird mich lehren nichts zu fürchten und mir selbst wieder zu vertrauen.

von M.L

TIEFE WUNDEN…

Ich muss dahin wo es weh tut,

wo es in Strömen floß das Blut,

wo man Salz in die Wunden säte-

es muss sein, dass ich dem gegenüber trete.

Dass ich mich selber damit konfrontiere,

sodass ich mich nicht in der Trauer verliere.

Darf nicht davon laufen was ist und was war,

muss darüber reden, was in mir geschah.

War der Meinung ich bin ein Künstler im Verdrängen,

muss meine Gedanken und Gefühlen niemandem aufzwängen,

war der Meinung es sei ein Schutz sich nicht zu verraten.

Doch man muss nur ein wenig abwarten-

dann wird einem langsam klar,

dass es nicht richtig war-

so zu tun als könne man mich nicht verletzen…

und mich noch nicht mal selber damit auseinander zu setzen.

Nur ab und zu kurz drüber nachgedacht

und dann ab damit in den hintersten Schacht.

Doch darin braut es sich böse zusammen

und man fühlt sich in seinen Gefühlen gefangen,

sieht die Dinge nur noch verschwommen,

weiß nicht mehr- wie ist es dazu gekommen?

Doch ich darf mich nicht verlieren-

darf die Dinge nicht kaschieren.

Muss mir Gedanken machen- Wer…, Was ist passiert und Warum?

Muss die Gefühle auseinander Pflücken mit dem ganzen Drumherum,

muss mir klar werden warum es mir so schlecht erging.

aus dem Nichts mit dem Heulen anfing,

mich plötzlich eine Trauer überfiel-

als hole man mich Kiel,

erstickt….nicht mehr wissend wo ist hinten wo ist vorn…

Sag mir: Sag mir- warum nur wurde ich auserkorn??????

So leicht

Es ist so leicht den Menschen,
den wir begegnen, einen
„Guten Morgen“ zu wünschen.
Es ist so leicht an gute
Freunde zu denken-ihnen ab und zu
viele Grüße zu senden.
Es ist so leicht-sich einmal
selbst zu verwöhnen, nur so
können wir unseren Tag verschönern.
Es ist so leicht-
andersartige Menschen
zu tolerieren, und manche Dinge
nicht so genau zu nehmen.
Es ist so leicht-
an schönes Erlebtes zu denken,
vielleicht könnten wir
aiuch einem Fremden einmal
etwas schenken.
Es ist so leicht-
auch mit Schwierigkeiten
zurecht zu kommen.
Es sollte leicht sein,
für Probleme die
richtigen Lösungen zu finden,
nur so kann auch unser
Leben leichter weitergehen.