Danke lieber Gott

Lieber Gott,

Marie von Eben-Eschenbach schrieb einmal: „Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn“. Zweifel, ob es sowas überhaupt gibt. Zweifel, ob es dich überhaupt gibt. An Hollywood, drei Groschenromane und Träume könnte man denken, bei der Vorstellung den Glauben an die Frau fürs Leben und das ewige Glück.
Vorallem, wenn man bedenkt, wie kurz gegenüber dem Leben ich mit meiner Verlobten zusammen bin. Es sind nur wenige Monate. Die Umstände schwierig, wir sehen uns nur selten und oft kämpfe ich mit Sehnsucht und der Frage, ob Ihre Liebe genauso ist wie meine.
Rosarote Brille würden die einen zu mir sagen, Jagdtrieb die anderen.

Sonst ein so großes Selbstbewußtsein, doch hier soviele Fragen. Oft fühlte ich mich am Abgrund und manchmal schon einen Schritt weiter, Angst sie zu verlieren, Angst sie verlieren zu können, Angst sie fühlt nicht das selbe wie ich.

Oft, als ich nicht mehr weiter wußte, habe ich zu dir gesprochen, dich um Hilfe gebeten. Maria und Christus gebeten sie soll bei dir um Unterstützung für mich bitten. Ja, wenn man in meine Seele und mein Herz schaut, so sind da immer noch diese Zweifel. Zweifel nicht aus Unkenntnis sondern aus Angst. Angst, weil ich sie getroffen habe: die Frau, die mir alles bedeutet. Natürlich wird man immer sagen, auch ohne würde es weiter gehen, auch würde man vielleicht jemand anders kennen lernen. Aber das wäre nicht das selbe. Es wäre nicht sie. Vieles an was ich glaube, vieles was ich denke, vieles worauf ich baue würde sie mitnehmen, würde ich für immer verlieren. Man würde irgendwie weiterhin exestieren, aber es wäre nicht das gleiche Leben wie bisher.

Und dennoch, oft in diesen Momente habe ich zu dir gesprochen. Dein Stehaufmännchen stand eben nicht auf, Erfolgsverwöhnt wie ich bin, hatte ich immer einen Weg gefunden, aber mir war auch immer nur das Ziel wichtig, niemals welcher Weg. Doch hier ist es nicht so einfach. Hier kann man nicht einfach austauschen, jemand anders nehmen. Hier gibt es nur sie, die eine, die ich über alles liebe. Vielleicht deshalb die Angst so groß sie zu verlieren. Es gibt keine Alternative und selbst wenn es sie gäbe, ich würde diese nicht wollen.

Vielleicht denke ich manchmal zuviel, aber das bin ich. Vielleicht besteht die Gefahr, das ich auch manchmal es kaputt reden könnte, aber es sie igelt sich oft aus ihren Erfahrungen heraus ein. Geduld ist nicht meine größte Tugend und die Zeit ohne ihr kann so endlos lange sein. Und dennoch versuch ich immer geduldig und tapfer zu sein. Die Zeit ungewiß, bis sie die alten Bahnen verläßt und wir ohne Hindernisse zusammen sein können.

Und trotzdem, immer dann, wenn mein Herz am schwersten war lieber Gott, konnte ich mit dir sprechen. Es hing immer noch tief im Körper und dennoch habe ich Kraft geschöpft und auf dich vertraut. Immer bekam ich Unterstützung von dir, Immer bekam ich Hilfe. Immer wenn ich dachte, jetzt kommt der Wendepunkt, ging es weiter und mit kleinen Schritten bewege ich mich mit ihr fort.

Dafür, dass du mich unterstützt, dafür, dass du mir hilft, möchte ich an dieser Stelle DANKE sagen. Danke, dass ich sie durch dich gefunden habe. Danke, dass du mich mit ihr zusammen gebracht hast. Danke, dass ich erkannt habe, was für ein besonderer Mensch sie ist. Danke, dass du mich immer in den schweren Zeiten unterstützt hast. Danke, für alles, was du für mich tust.

Danke, lieber Gott.

 

Ein Kuss

Einmal gesehen,

was ist da geschehen!?!?

Sympathie aus Lust und Laune…

Angst vor Gefühlen oder nur die Situation,

ein Kuss,

schade das du schon nach hause musst…

beide vergeben doch keiner zusammen,

das Gewissen macht mir nun bangen.

Es war zu schön um es zu verleugnen doch durfte es sein, nein!!!

Die Zeit wird es zeigen, oder lässt es sich vermeiden, verdrängen, vergessen oder geniessen und schweigen??

 *bini*