Liebe ist

Liebe ist,

ein Geben und Nehmen

Liebe ist leben.

Liebe ist,

Nähe,Wärme,Teilen

Gebrochene Herzen,kann man nicht heilen

Liebe ist,

Zusammenhalt in jeder Situation

Liebe ist,

Verständlichkeit , ohne jeden Ton

Liebe kann nicht jeder haben…

Nicht alle Menschen haben diese Gaben.

Liebe ist,

ein blindes Vertrauen.

Liebe ist,

auf den anderen zu bauen!

J.Wießner

i miss U

Ich liege auf deinem Kissen,

dein Geruch verblasst langsam

und ich soge jedes bisschen das ich erhaschen kann noch gierig ein,

aus Angst die Erinnerung an ihn zu verlieren.

Kann nicht mit Worten ausdrücken wie sehr du mir fehlst,

obwohl es mir an Worten nicht mangelt.

Plötzlich warst du weg

und jetzt bin ich allein.

Keine Ahnung wohin der Weg mich führt,

ich hab die Orientierung verloren.

Die Wunde in meiner Brust schmerzt und blutet,

als würde mein Herz von Wespen bewohnt,

die es stechen, bis es an dem Gift verkümmert ist.

Ich halte dich fest,

weil ich nicht bereit bin dich loszulassen.

Denn wenn du fällst,

will ich mit dir fallen…

An einem Tag

linienwege führten unaufhaltsam nach norden. sie kreuzten mit schienen, fluglinien und stromleitungen und blieben sich treu. es gab kein zurück und auch nichts forderte ein zurück. ausfahrten flogen vorbei und traurige schilder mit lachenden augen. hinter den lidern lagen aufgehäufte graue und weisse wolken, grosse blätter glänzten feucht im morgen. wenn der wind sie wendete, blieb silbernes grün und das zittern bis tief in die ergrauten leitplanken.
sie legten tränen und fragen auf deine hände. und das meer, aus dem der tag getrieben war, blieb gespalten. als wären schiffe vorbeigefahren mit breitem kiel, ohne unterlass und mit mächtigem blick.
du konntest das schweigen beherbergen als einen guten freund. es galt nichts gerade zu rücken, was endlich gerade gerückt war. es galt nichts zu bewahren, was anderen nicht gehörte.
als die tränen geweint waren und antworten dalagen wie ein unberührter morgen, brach ein lächeln aus ihren augen, das dich umarmte.
später begegneten dir menschen aus einer wiedergefundenen zeit. einzig ihre gesichter hatten sich verändert, es blieb ihr herzschlag, das funkeln ihrer augen, die warmen hände der umarmung. erinnerungen fluteten über die beschnittene welt.
als du gingst, hatten sich träume eingehaucht, unbemerkt zerbrachen die netze im meer, aus dem der tag getrieben war. ausfahrten flogen vorbei und deine haltung war klar, ehrlich und gewissenhaft. es ging einzig um dein leben. linienwege führten unaufhaltsam nach süden. 

 

 

© Hermann Josef Schmitz

Die Schnecke

Die Schnecke schleppt ihr Wohnmobil.

Es schwankt auf ihrem Rücken

vom Rasen hält sie nicht sehr viel.

Sie liebt das Blumenpflücken.

Woher sie kommt, wohin sie eilt.

Bei jeder Atempause.

Selbst wenn sie in der Fremde weilt,

ist sie bei sich zuhause.

Am Abend braucht sie kein Hotel

und keine fremden Betten

und bei Gefahr kann sie sich schnell.

in ihr Gehäuse retten.

Im Schneckenhaus ist sie der Boss

dort kann sie lauthals lachen.

Sie schiebt den Riegel in das Schloss

und niemand kann sie dann –
zur Schnecke machen.

Ach wenn

Ach, wenn ich die Tränen doch sammeln könnt!
Die Lauten, und die welche keiner benennt.
Gleich einem kostbaren Gut,
trüge ich sie in den Himmel hinauf.
Verwandelt in Tropfen aus Liebe und Glück
bring ich sie in mir wieder zurück.
Schenkte mit Frieden sie aus mir heraus.

Den Straßenkindern mit den verlassenen Eltern.
Den Bettlern neben den Heimatlosen.
Hinein ins Gefängnis! Zu den am Boden zerstörten;
den Hungernden, Armen; den Freud- und Friedlosen.

Schenkte sie her, denen die einsam alleine gelassen.
Zu dem auch, den niemand kennt, sich selbst Feind ist
und keinem vertraut.
Auch dem, vor dem es mir graut;
der mich mit seinen Taten lähmt
und durch sein Schweigen nicht kennt.

Liebe und Frieden für den Menschen auch,
der scheinbar versagt, seine Wahrheit nicht nennt
und die Natur als den Ursprung verkennt.

Ach wenn ich die Tränen doch sammeln könnt,
von denen, die man mit Macht bedrängt.

Frieden und Liebe machten sie frei –
Ach, wenn ich die Tränden verwandeln könnt!

Zur Freude in mir
Zur Liebe mit dir
Zur Freihein in uns.