Dunkle Zeiten

Du
Wie ein verletztes Tier
Das um sich beißt.

Wie soll ich Dich beruhigen
Wenn alles aus Dir schreit
Stumm fühlend
Erbärmlichkeit
Die Dein Elend längst begreift.

Wie halte ich Dich gefangen
Wenn Unabhängigkeiten
In Panzergräben wachen
Nur Zuversicht zu füttern
Wird Dich nicht ruhiger machen.

Ich
Trau mich kurz zu lachen
Wenn meine Narben tuscheln
So schlimm ist das alles doch gar nicht
Schick ihm einen Tarzan
Der weiß
Welche Blätter von welchem Baum heilen.

Wie soll ich nichts verlangen 
Wenn alles ärmlich ist
Und Deine guten Wünsche
Ich alle selbst erfüllen muss.

Wie kann ich nicht verstehen
Dass Du nicht anders kannst
Wenn Du brennen willst
Dann brenne
Deine Asche werde ich verstreuen
Und hab Dich gut gekannt

Wandel

Meine Schmerzen haben keine Namen
Alles in mir fällt aus dem Rahmen
Nach außen hin bin ich intakt
Innen vollkommen abgewrackt

Rettung naht, sieht mich leiden
Ich flehe sie an, mich zu meiden
Schaffe alles ganz allein
Auch der Untergang soll meiner sein

Gehe auf mich selbst gestellt
Verbrannt und hoffnungsvoll in eine neue Welt
Werde dort nicht allem misstrauen
Mit Anderen mich neu aufbauen

Intern demontiert
Zukunftsorientiert